Montag, 23. Mai 2011

Rattentanz

So, nun hab ich den dicken Schinken durch.
Die letzte Zeit hat mich das Buch  - RATTENTANZ - von Michael Tietz in Bann gezogen.

Klappentext:
Wellendingen, ein idyllisches Dorf im Südschwarzwald: Hans Seger ist beruflich in Schweden unterwegs, seine Frau Eva hat Frühdienst im Donaueschinger Krankenhaus. Ihre Tochter, die siebenjährige Lea, ist bei Nachbarn. Eigentlich scheint alles in bester Ordnung ... bis am Morgen des 23. Mai plötzlich der Strom ausfällt. Der Verkehr bricht zusammen, Telefone und Computer stehen still, Kühlschränke verweigern ihren Dienst, Supermarkttüren öffnen sich nicht mehr. Der wirksamste Computervirus, der je ersonnen wurde, schleudert die Welt zurück ins tiefste Mittelalter. Als der erste Jumbojet vom Himmel fällt, dämmert der Dorfgemeinschaft, dass nichts mehr so sein wird wie es einmal war ... Innerhalb weniger Stunden zerbricht das so stabil erschienene Gerüst unserer modernen Gesellschaft. Jeder ist sich plötzlich selbst der Nächste. Eine Schlacht bahnt sich an, in der alle bisherigen Werte nicht mehr zählen. Für Eva und Hans Seger beginnt ein Überlebenskampf, auf den sie niemand vorbereitet hatte. Alles andere wird unwichtig, tritt hinter dem einen Ziel zurück: Heimkehr nach Wellendingen, zu ihrer Tochter Lea. Der Weg nach Hause entpuppt sich sowohl für Eva als auch für Hans als Trip durch die Hölle ...

Ich fand dieses Buch total spannend. Vorallem hat es mich aber sehr zum Nachdenken angeregt.
Man ist sich heut zutage gar nicht mehr bewußt, was alles von Strom abhängig ist. Tja, eigentlich unser komplettes Leben. Selbst das Wasser, dass wir jeden Tag ganz selbstverständlich aus unseren Leitungen laufen lassen, frisch und lecker.
Tja, und dann ist plötzlich alles weg. Wer weiß heute noch wie man sich selbst versorgt?
Ich habe zwar einen kleinen Garten und baue verschiedene Obst- und Gemüsepflanzen an, aber damit könnte meine Familie auch nicht lange überleben.
Alles müßte neu geordnet werden und vieles würde an Wichtigkeit verlieren, was wir meinen zu einem lebenswerten  Leben gehört.
Ok, das Buch ist eine Fiktion, die hoffentlich in diesem Maße nie eintreten wird.
Dennoch regt es sehr zum Grübeln an und das ist auch mal wieder gut so!!

Insgesamt hat es 836 Seiten, ein Buch für den Urlaub.

So, vielleicht habe ich euch ein bisschen neugierig gemacht.
Vielleicht hat der/die Eine oder Andere dieses Buch ja auch schon gelesen.

Wünsche allen einen guten Wochenstart

Grüßle
Blondie

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